1969 wurde Franz K. von Mick Hannes (Gitarre, * 15. Juli 1951), Peter Josefus (Bass, Gesang, * 6. November 1951, † 14. November 1997) und Stefan Josefus (Schlagzeug, * 24. Februar 1947) gegründet. Zunächst spielte das Trio Blues und Jazz, was sich aber ab 1972 änderte. In den ersten Jahren traten sie oft zusammen mit dem Lyriker Arnold Leifert auf. Der Stil wurde in dieser Zeit immer rockiger bis hin zu Hardrock.

 

1972 veröffentlichten sie ihre erste LP Sensemann und wurden somit die Vorreiter des Deutschrock. Auf dieser LP befanden sich nur zwei Titel mit jeweils 20 Minuten Länge. 1973 folgte dann die weniger progressive zweite LP ROCK IN DEUTSCH. Beide Platten verkauften sich jedoch schlecht.

 

In den nächsten Jahren veröffentlichten Franz K. mehrere Singles. Der große Durchbruch kam erst 1977 mit dem Album Bock auf Rock. In den Jahren 1978 bis 1983 veröffentlichte die Band sechs weitere Alben.

Am 14. November 1997 verstarb Peter Josefus an Lungenkrebs. Mitte 2000 hat sein Bruder Stefan die letzte Aufnahme mit Peter Nachts sind deine Küsse heiß zur Veröffentlichung freigegeben und eine Sampler CD mit Pop-Titeln aus den letzten Jahren zusammengestellt. Bei einem Auftritt im Dezember 2004 in der ausverkauften Zeche Bochum spielten Mick Hannes, Stefan Josefus zum ersten Mal nach über 20 Jahren wieder live zusammen. Der Franz-K.-Auftritt, bei dem sechs Titel gespielt wurden, fand im Rahmen der Veranstaltung Rock für Tiere statt. Im Herbst 2008 hat SPV eine Doppel-CD mit den beiden LPs "Bock auf Rock" und "Geh zum Teufel" veröffentlicht.

Im Sommer 2009 starten Franz K. ein Comeback. Am 4.September 2009 wurde ein neues Album mit dem Namen "Mehr Respekt" veröffentlicht.

 

 

v.l.n.r.: Vincent Valiton - Percussion, Michael "Momo" Grimm - Bass & Gesang, Stefan Josefus - Schlagzeug
Mick Hannes - Gitarre, Frank Roßmann - Gitarre,

 

 

Licht aus - Spot an! - Schlaglichter auf die Musik der 70er-Jahre ...

... so heißt das Buch von Ulli Engelbrecht über die Musik der 70er Jahre, in dem auch ein Kapitel FRANZ K. gewidmet ist. Dieses Kapitel stellt uns Ulli freundlicherweise als PDF-Datei zur Verfügung. Viel Spaß beim Lesen.